Peitz die Festungsstadt

Peitz liegt in der Niederlausitz am östlichen Rand des Spreewalds, auch Vorspreewald genannt, in einer wasserreichen Landschaft des Baruther Urstromtals, mit dem Fluss Malxe und dem Hammergraben, einem künstlich angelegten Nebenarm der Spree, sowie einem großen Teichgebiet. Die Stadt befindet sich im angestammten Siedlungsgebiet der Sorben. Es kann auf eine wechselvolle und bedeutende Geschichte zurückblicken. Für eine lange Zeit beherrschte eine mächtige Festung das Bild der Stadt. Bedeutendster Rest dieser Anlage ist der Festungsturm, der wie eine Glucke über der Altstadt thront. Die sorbische / wendische Bevölkerung der umliegenden Dörfer nannte den mächtigen Turm – heute Wahrzeichen der Stadt – einst „Picańska pata – Peitzer Glucke“. Aber noch mehr ist aus der alten Zeit übrig geblieben: die Peitzer Teiche, das Eisenhüttenwerk und die Altstadt mit interessanten Bürgerhäusern aus dem 17. bis 20. Jahrhundert, dem Rathaus sowie der Kirche. Die sehenswerte Stadt ist mit ihrer interessanten Umgebung, dem Vorspreewald, besonders für den Tagesausflügler eine Reise wert. Heute hat Peitz rund 4000 Einwohner auf einer Fläche von 1338 ha. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören die Festung, der historische Altstadtkern, das Hüttenmuseum, das Fischereimuseum und das Teichgebiet.

Peitzer Impressionen