Mit Lutz Schneider verbindet sich eine prägende Etappe der WBVG Peitz die am 30. Juni 2026 endet. Der folgende Beitrag blickt auf die Jahre seiner Geschäftsführung zurück und erschien anlässlich der 35-jährigen Geschichte der WBVG Peitz.
Als ich am 1. September 2005 die Geschäftsführung der WBVG Peitz übernahm, wusste ich ziemlich genau, worauf ich mich einließ. Ich kannte die WBVG bereits aus der Begleitung im Insolvenzverfahren, kannte Akten, Zahlen, offene Fragen und manche Wunde, die aus der Vorgeschichte geblieben war. Aber von diesem Tag an lag die Verantwortung bei mir. Für die Mitarbeiter, für die Mieter, für die Gesellschafter und für jedes Objekt.
In den ersten Jahren ging es deshalb vor allem darum, Vertrauen zurückzugewinnen und jeden Euro bewusst einzusetzen. Eine der ersten kaufmännischen Änderungen war für mich die konsequente Nutzung von Skonto. Wenn eine Rechnung innerhalb der Skontofrist bezahlt werden konnte, haben wir sie sofort bezahlt und damit in der Regel zwei bis drei Prozent gespart. Bei einer Millionen Euro Rechnungsvolumen sind das 20.000 – 30.000 Euro, die im Unternehmen bleiben. Über viele Jahre hinweg wurde daraus ein spürbarer Spielraum. Gleichzeitig haben wir zum Start ein neues wohnungswirtschaftliches Verwaltungsprogramm eingeführt, damit Mieten, Buchhaltung, Mahnwesen, Betriebskosten und Bestandsdaten wieder sauber zusammenliefen. Auch die Struktur wurde schlanker, mit kurzen Wegen und klarer Verantwortung.
In Punkto Sanierungen waren besonders die ersten Jahre wirklich schwer. Wir konnten nicht einfach Geld ausgeben, nur weil ein Objekt es gebraucht hätte oder ein Projekt wünschenswert gewesen wäre. Jede Maßnahme musste finanziert, abgewogen und in eine Reihenfolge gebracht werden. Deshalb haben wir Schritt für Schritt saniert: Am Klinikum in Kolkwitz, in Lieberose, in der Dammzollstraße, Aufzüge in der Arthur-Becker-Str. 5-8, Dämmung und Balkonanbau im Breitscheid-Carrée, in Groß Gaglow, in der Siedlungsstraße
und in Krieschow. Besonders die Sanierung vom Markt 17 in Peitz zeigte für mich, was möglich war, wenn Planung, Förderung und engagierte Mitarbeiter an einem Strang zogen. Natürlich hätten wir an manchen Stellen gern schneller und größer investiert. Aber die Vergangenheit des Unternehmens hat uns gelehrt, dass Stabilität wichtiger ist als ein schneller Effekt. Erst jetzt, mit einer gefestigten Grundlage, verändert sich die Situation. Die WBVG kann wieder weiter nach vorn denken, neuen Wohnraum planen und in Kolkwitz sogar wieder bauen. Das ist für mich die eigentliche Bilanz: Wir haben lange vorsichtig gearbeitet, damit das Unternehmen heute wieder mutiger handeln kann.
Wir haben eine Basis geschaffen, auf der mein Nachfolger weiterarbeiten kann. Dass dieser Übergang sorgfältig vorbereitet wird, ist mir wichtig. Thomas Würke übernimmt zum 1. Juli 2026. Ich führe ihn in Gespräche mit Banken, Wärmelieferanten, Architekten, Versicherungen und anderen Partnern ein. Wir besuchen Bestände, sprechen mit Menschen, gehen Themen gemeinsam durch. Er sagt selbst, dass ihm das eine andere Grundlage gibt, als müsste er sich alles allein erarbeiten. Für mich gehört das zu einer ordentlichen Übergabe.
Der sichtbare Zukunftspunkt dieser Übergabe ist der Neubau in Kolkwitz. Dieses Projekt kam aus dem Kreis der Gesellschafter und ist für die WBVG besonders bedeutsam, weil es seit vielen Jahren kein echtes Neubauprojekt mehr gab. Die Baugenehmigung liegt vor, die weitere Vorbereitung läuft. Ich habe gern daran gearbeitet, weil es ein besonderes Quartier werden kann: moderne Wohnungen, gute Dämmung, niedriger Energieverbrauch, Fußbodenheizung, Wärmepumpentechnik und eine Heizlösung, die so gedacht ist, dass sie später auch auf neue Energieträger umgestellt werden kann. Wenn es gelingt, wird dieses Projekt ein Unikat im Bestand der WBVG.
Mein Wunsch zum Abschluss ist vor allem ein Dank. Ich danke dem Team der WBVG, das über viele Jahre verlässlich und mit großem Verantwortungsgefühl gearbeitet hat. Ich danke den Dienstleistern, Handwerkern, Planern, Zulieferern und Partnern, die unsere Projekte begleitet und oft auch dann Lösungen gefunden haben, wenn es schwierig wurde. Ich danke den Gesellschaftern und Aufsichtsgremien für ihr Vertrauen und die Bereitschaft, diesen Weg mitzugehen. Und ich danke unseren Mieterinnen und Mietern für Geduld, Verständnis und ihre Treue zu unserem Unternehmen. Meinem Nachfolger wünsche ich, dass er diesen Zusammenhalt bewahrt und die WBVG so weiterführt, dass sie aus den kommenden Herausforderungen noch stärker hervorgeht.
WBVG Peitz Erklärung zur Barrierefreiheit
We firmly believe that the internet should be available and accessible to anyone, and are committed to providing a website that is accessible to the widest possible audience, regardless of circumstance and ability.
To fulfill this, we aim to adhere as strictly as possible to the World Wide Web Consortium’s (W3C) Web Content Accessibility Guidelines 2.1 (WCAG 2.1) at the AA level. These guidelines explain how to make web content accessible to people with a wide array of disabilities. Complying with those guidelines helps us ensure that the website is accessible to all people: blind people, people with motor impairments, visual impairment, cognitive disabilities, and more.
This website utilizes various technologies that are meant to make it as accessible as possible at all times. We utilize an accessibility interface that allows persons with specific disabilities to adjust the website’s UI (user interface) and design it to their personal needs.
Additionally, the website utilizes an AI-based application that runs in the background and optimizes its accessibility level constantly. This application remediates the website’s HTML, adapts Its functionality and behavior for screen-readers used by the blind users, and for keyboard functions used by individuals with motor impairments.
If you’ve found a malfunction or have ideas for improvement, we’ll be happy to hear from you. You can reach out to the website’s operators by using the following email
Our website implements the ARIA attributes (Accessible Rich Internet Applications) technique, alongside various different behavioral changes, to ensure blind users visiting with screen-readers are able to read, comprehend, and enjoy the website’s functions. As soon as a user with a screen-reader enters your site, they immediately receive a prompt to enter the Screen-Reader Profile so they can browse and operate your site effectively. Here’s how our website covers some of the most important screen-reader requirements, alongside console screenshots of code examples:
Screen-reader optimization: we run a background process that learns the website’s components from top to bottom, to ensure ongoing compliance even when updating the website. In this process, we provide screen-readers with meaningful data using the ARIA set of attributes. For example, we provide accurate form labels; descriptions for actionable icons (social media icons, search icons, cart icons, etc.); validation guidance for form inputs; element roles such as buttons, menus, modal dialogues (popups), and others. Additionally, the background process scans all the website’s images and provides an accurate and meaningful image-object-recognition-based description as an ALT (alternate text) tag for images that are not described. It will also extract texts that are embedded within the image, using an OCR (optical character recognition) technology. To turn on screen-reader adjustments at any time, users need only to press the Alt+1 keyboard combination. Screen-reader users also get automatic announcements to turn the Screen-reader mode on as soon as they enter the website.
These adjustments are compatible with all popular screen readers, including JAWS and NVDA.
Keyboard navigation optimization: The background process also adjusts the website’s HTML, and adds various behaviors using JavaScript code to make the website operable by the keyboard. This includes the ability to navigate the website using the Tab and Shift+Tab keys, operate dropdowns with the arrow keys, close them with Esc, trigger buttons and links using the Enter key, navigate between radio and checkbox elements using the arrow keys, and fill them in with the Spacebar or Enter key.Additionally, keyboard users will find quick-navigation and content-skip menus, available at any time by clicking Alt+1, or as the first elements of the site while navigating with the keyboard. The background process also handles triggered popups by moving the keyboard focus towards them as soon as they appear, and not allow the focus drift outside it.
Users can also use shortcuts such as “M” (menus), “H” (headings), “F” (forms), “B” (buttons), and “G” (graphics) to jump to specific elements.
We aim to support the widest array of browsers and assistive technologies as possible, so our users can choose the best fitting tools for them, with as few limitations as possible. Therefore, we have worked very hard to be able to support all major systems that comprise over 95% of the user market share including Google Chrome, Mozilla Firefox, Apple Safari, Opera and Microsoft Edge, JAWS and NVDA (screen readers).
Despite our very best efforts to allow anybody to adjust the website to their needs. There may still be pages or sections that are not fully accessible, are in the process of becoming accessible, or are lacking an adequate technological solution to make them accessible. Still, we are continually improving our accessibility, adding, updating and improving its options and features, and developing and adopting new technologies. All this is meant to reach the optimal level of accessibility, following technological advancements. For any assistance, please reach out to