So langsam sinken die Temperaturen, der Winter klopft zaghaft an und läutet die diesjährige Heizperiode ein. Was gibt es Schöneres als sich an einem eiskalten Winterabend mit einer Tasse heißem Kakao auf die Couch im wohlig warmen Wohnzimmer zu kuscheln. Wie Sie Ihre Wohnung möglichst energiesparend beheizen können, erfahren Sie hier:

Mittlere Absenkung am Tag

Wie bei der Nachtabsenkung der Heizung kann man auch während des Tages die Heiztemperatur senken, wenn tagsüber niemand zu Hause ist – und damit bei Gebäuden mit hohem Verbrauch bis zu 15 Prozent an Heizenergie sparen. Die verringerten Zimmertemperaturen sollten aber 15 Grad nicht unterschreiten, da sonst viel Energie für das Wiederaufheizen nötig ist.

Heizkörper nicht verdecken

Achten Sie darauf, dass Ihre Heizkörper nicht verdeckt sind, etwa von Möbeln oder Gardinen. Auch Thermostate sollten nicht verdeckt sein. Die Heizwärme kann sich sonst nicht gut im Raum verteilen und die Heizung arbeitet stärker als eigentlich nötig – eine Energieverschwendung.

Nachts nicht ausschalten

Es versteht sich von selbst, dass mit dem Ausschalten der Heizung in der Nacht die Temperaturen deutlich absinken. Aber: Wer die Wohnung nachts völlig auskühlen lässt, muss sie am nächsten Tag wieder komplett neu aufwärmen. Besser ist es also, die Heizung nicht komplett auszuschalten, sondern einfach nachts auf geringer Einstellung zu heizen.

Heizung früher abdrehen

Wer ins Bett geht, schaltet natürlich vorher die Heizung aus. Nun heizt diese aber noch eine Zeitlang nach, und diese Wärme nutzt Ihnen gar nichts mehr. Besser ist es, eine halbe oder ganze Stunde vor dem Zubettgehen schon mal die Heizung herunterdrehen. Auch das spart Energie.

Nur Stoßlüften

Gekippte Fenster lassen nur wenig Frischluft in den Raum, leiten dafür aber umso mehr Wärme hinaus. Halten Sie die Fenster daher generell geschlossen, wenn die Heizung läuft und lassen Sie durch regelmäßiges Stoßlüften, am besten mehrmals täglich, frische Luft in den Raum. Stellen Sie während des Lüftens die Heizung aus und öffnen Sie die Fenster weit. Schon 5 bis 10 Minuten reichen, um die gesamte Luft im Raum durch frische Luft auszutauschen. Noch schneller geht es, wenn Sie für Durchzug sorgen und sämtliche Fenster öffnen. Regelmäßiges Stoßlüften sorgt dafür, dass auch Feuchtigkeit aus den Räumen entweichen kann und so Schimmelbildung vorgebeugt wird.